|
Warum es wichtig ist das Steuersystem zu ändern ! (25.10.2008) Eine gute Bildungspolitik ist die automatische Folge einer dynamischen Wirtschaft bei sozialer Gerechtigkeit, ohne dass Chancengleichheit in der Bildung erzwingt werden müsste. Aus diesem Grund ist es falsch zuerst und allererstens auf eine bessere Bildungspolitik zu setzen, da die Finanzierung der aktuell beabsichtigten Verbesserung der Bildungspolitik nicht geklärt ist. Ohne eine grundlegende Änderung des Steuersystems, von dem langfristig gesehen alle wie in Dänemark profitieren würden, ist eine Verbesserung der Wirtschaft wie die vor der Finanzkrise nicht möglich, da die Finanzlöcher in der Politik nach wie vor lediglich wie auf einem "Flickenteppich" hin- und hergeschoben werden. Es müsste ein allgemein-verbessertes Mehrwertsteuer-System wie in Dänemark eingeführt werden, dass das jetzige Steuersystem vollständig ersetzt. Dazu müsste von Finanzexperten die Höhe der Mehrwertsteuer ermittelt werden, die in Dänemark zum jetzigen Zeitpunkt 25% beträgt. Mit diesem verbesserten Mehrwertsteuersystem würde auch eine verbesserte Haltung jedes einzelnen Bürgers eintreten, da Politik an der Basis bzw. am Grundsätzlichen betrieben werden würde und die Bürger das auch spüren würden. Über dieses verbesserte Mehrwertsteuer-System würden dann alle gesetztlichen Krankenleistungen und alle anderen Leistungen des Staates einschließlich der Rentenversicherung - außer der Arbeitslosengeldversicherung (!) - bezahlt werden können. Für den Krankenschutz müßten Privatversicherte wie in Dänemark auch zusätzlich mehr bezahlen. Das Arbeitslosengeld würde parallel zum Beginn einer Beschäftigung beantragt werden und beträgt in Dänemark zur Zeit über 90% (ist also viel höher als in Deutschland). Allerdings müssen die Dänen das Arbeitslosengeld nicht lange in Anspruch nehmen, da sie in der Regel auch auf Grund der Haltung der Arbeitgeber schnell wieder in Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden (können). Um die Umstellung des Steuersystem zu ermöglichen und zu stützen wäre die Einführung einer Luxussteuer ratsam, nach Umstellung auf ein verbessertes Mehrwertsteuer-System nach dänischem Modell könnte die Luxusssteuer nach einer Übergangszeit von 2 bis 4 Jahren wieder abgeschafft werden ! "Reiche" würden auch nach der Einführung eines verbesserten Mehrwertsteuersystem für die Anschaffung teurer Luxusgegenstände automatisch mehr Steuern bezahlen, würden aber trotzdem immer noch "reich" bleiben. Ein Beispiel: Ein "reicher" Industrieller kauft sich alle 5 Jahre ein neues Boot für 3 Millionen Euro. Dann würden vom Staat 25% Mehrwertsteuer (von jedem Kauf) einbehalten werden. Diese 25% wären natürlich viel höher, als wenn ein gewöhnlicher Arbeiter sich alle 15 Jahre einen neuen Wohnzimmerschrank, ein neues Bett oder andere preiswertere Alltagsgegenstände in kürzeren Abständen neu kaufen würde. Da sich der Arbeitsmarkt in Verbindung mit einer erneuten Etablierung der Gewerkschaften stabilisieren und gerechte Löhne auch auf Grund einer verbesserten Haltung der Arbeitgeber möglich wären, wäre die Finanzierung der sozialen Gerechtigkeit und so auch die Herbeiführung von Chancengleichheit in der Bildungspolitik automatisch die Folge. Die jetzige Vorgehensweise der beiden großen Parteien SPD und CDU orientiert sich zum größten Teil an der Wirtschaft, wie sie vor der Finanzkrise auch gewesen ist. Der "Flickenteppich" wird also fortgeführt und es wird nichts an der eigentlichen Problemlösungsstrategie der wirtschaftlichen und sozialen Probleme geändert ! Warum es so wichtig ist zu demonstrieren ! Das Recht zu demonstrieren ist mit einem negativen "Beigeschmack" verbunden. Dem ist so, da: 1. viele Bürger das Gefühl haben, durch Demonstrieren "gegen" etwas zu sein. Wenn Demonstrationen friedlich ablaufen bedeuten diese aber nicht eine Haltung "gegen" irgendetwas, sondern eine "Dafür-Haltung". Denn wenn für soziale Gerechtigkeit demonstriert wird, wird zwangsläufig "für" etwas demonstriert. 2. Durch Demonstrieren hat jeder Bürger die Möglichkeit, den Politikern ein Feedback über ihre geschaffenen oder beabsichtigten politischen Entscheidungen zu geben. Dieses Feedback ist sehr wichtig und ist vergleichbar mit der Einführung eines Produktes eines Unternehmen, dass Zufriedenheitsanalysen bzw. Feedbacks von den Kunden versucht einzuholen. 3. Durch Demonstrieren "wachsen" die Politiker und das Volk zusammen, da sich beide näher kommen. Dadurch ist es den Politikern möglich, Politik nahe am Volk und nicht realitätsfremd zu betreiben und wirklichkeitsnahe Regelungen und Gesetze zu schaffen. Weiterhin wird durch das "Zusammenwachsen" die Identifikation mit dem Staat und somit die Zufriedenheit jedes einzelnen verbessert. Das Recht zu demonstrieren kann "salonfähig" werden, wenn möglichst viele Menschen friedlich an allen wichtigen Demonstrationen teilnehmen und somit den Wert und den Nutzen erkennen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen. Durch den folgenden Link voriges Dokument gelangen Sie zur Hauptübersicht von demonstrieren.com zurück. Copyright (c) 2008 by ich-moechte-lernen.de, demonstrieren.com |