Alternativ: Die Einführung einer Luxus-, Reichen- und Börsenumsatzsteuer: (27.10.2008)




Wenn die Politiker der beiden großen Parteien SPD und CDU der Umstellung des jetzigen Steuersystems auf ein allgemein-verbessertes Mehrwertsteuer-System wie in Dänemark nicht zustimmen wollen, so ist die Einführung einer


  • Luxussteuer

  • Reichensteuer

    und

  • Börsenumsatzsteuer


unumgänglich und als "Alternative" zu verstehen. Als "Alternative" deshalb, weil ein allgemein-verbessertes Mehrwertsteuer-System an der Basis wirtschaftlicher und sozialer Probleme ansetzen würde und deshalb vorzuziehen ist.


Durch die Finanzkrise ist die Wirtschaft und insbesondere der Arbeitsmarkt für die nächsten Jahre und Jahrzehnte geschwächt. Um zu versuchen das Ausmaß und das Verschieben der Finanzlöcher in der Politik wie auf einem "Flickenteppich", das nach wie vor (der Finanzkrise) stattfindet, auf ein Mindestmaß zu minimieren, müssen die Politiker eine Luxus-, Reichen- und Börsenumsatzsteuer einführen.


Das ist die einzige "alternative" Möglichkeit, einem weiteren wirtschaftlichen Abstieg und einem weiteren sozialen Werteverfall entgegen zu wirken.



Das Problem:


Einem wirtschaftlichen Abstieg kann vielleicht innerhalb weniger Jahre oder nahe eines Jahrzehntes durch eine bessere oder geeignete Politik entgegen gewirkt werden, mit dem sozialen Werteverfall ist das aber bei zu langem Verstreichen nicht mehr möglich. Ein soziales Gefüge lässt sich nur schwer erneuern, das in der Umkehrung in einem desolaten Zustand einen wirtschaftlichen Aufstieg erschwert (zu wenige Kinder, geringere Qualifikationen der Arbeitnehmer, zu wenig Identifikation mit dem Staat usw.).




Die Politiker der beiden großen Parteien SPD und CDU sind daher jetzt angehalten, die richtigen Entscheidungen zugunsten aller Bürger und Arbeitnehmer dieses Landes bezüglich der notwendigen Veränderung des Steuersystems zu treffen. Es ist kein weiterer Aufschub in die nächsten Jahre hinein möglich !



Ein Vertrösten wirtschaftsrelevanter Entscheidungen für die Zeit nach dem Zeitraum 2010 bis 2013 (Annahme der Beruhigung der derzeitigen wirtschaftlichen Situation durch die SPD) wirkt sich gefährdend aus und ist daher völlig kontraproduktiv, da sich Arbeitgeber in der Regel immer nur an der für sie relevanten bzw. gegenwärtigen Wirtschaftsstruktur (die das Steuersystem beinhaltet !) orientieren und sich daher auf Grund der jetzigen Wirtschaftsstruktur zu Entlassungen veranlasst sehen.


Das Anwachsen der Angst bei vielen Arbeitgebern bezüglich der allgemeinen wirtschaftlichen Verschlechterung und das damit einhergehende weiter zunehmende grundlegende fehlende Vertrauen in die Politik "weit in die Zukunft" auch seitens dieser Arbeitgeber wird sich nur dann nicht negativ auswirken, wenn die Politiker der beiden großen Parteien SPD und CDU jetzt die richtigen politischen Entscheidungen treffen und das Steuersystem grundlegend reformieren !



Ein weiteres Abwarten seitens der Politiker der beiden großen Parteien SPD und CDU ist aus wirtschaftlicher und sozialpolitischer Sicht völlig respektlos und völlig unverantwortlich jedem einzelnen Bürger dieses Landes gegenüber !!





Warum auch "Reiche" durch ein gerechteres Steuersystem zufriedener und glücklicher werden !



Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Luxusprobleme der "Reichen" geringer werden können. Bei den Reichen spielt der "Neid-Faktor" eine wesentliche Rolle, der bedeutet, immer etwas Einzigartiges besitzen zu wollen, das den Neid anderer (auch Reicher) schürt.

Dieser Neid-Faktor hat seine Ursache darin, einzigartig sein und sich von anderen abheben zu wollen.



Warum möchten die meisten Menschen einzigartig sein ?


Weil viele Menschen das Gefühl haben, dass ihr Leben sinnlos ist, wenn sie nicht einzigartig sind.



Die Würde des Menschen ist unantastbar und deshalb ist auch die Würde der "Reichen" nicht antastbar. Trotzdem würden sich viele Reiche an einem "etwas geringeren" Reichtum viel mehr erfreuen können, wenn sie von ihrem Reichtum in Form der obengenannten Steuern etwas von ihren für gewöhnliche Arbeitnehmer "unermesslichen finanziellen Mitteln" abgeben würden.


In Dänemark ist es als Beispiel jüngster Zeit nicht verpönt, wenn reiche Unternehmer einen Porsche besitzen und damit am Wochenende Ausflüge nach Deutschland machen, um den Geschwindigkeitsbegrenzungen im eigenen Land zu entgehen.
Dem ist so, da die Dänen wissen, dass sie selbst als Arbeitnehmer am Reichtum des Landes wirtschaftlich beteiligt werden und daher keine Probleme damit haben, den Reichen (Unternehmern) ihren Reichtum zu lassen bzw. zu gönnen.



Die Motivation vieler "Reicher" ist nicht die Freude am "Geld festzuhalten", sondern die Angst davor, "Geld zu verlieren". Das ist ein wesentlicher Unterschied !
Kein Mensch lebt gerne in Angst, auch die Reichen nicht. Sie tun es aber vielfach, obwohl sie das nicht müssen !!



Wenn viele "Reiche" nun erkennen, dass sie mit einem "Verlust" eines Teils ihrer finanziellen Mittel einerseits bei einem gleichzeitigen "Zugewinn" in Form von Anerkennung und Respekt ihrer Mitbürger andererseits aber trotzdem zufrieden und glücklich sind, würde die wirtschafts- und sozialpolitische Rechnung von einem "gegenseitigen Miteinander" aufgehen.

Besonders hervorzuheben ist, dass alleine aus diesem Grund das Vertrauen der "Reichen" (und somit vielfach Unternehmer) in die Politik wieder wachsen würde, das ihnen auch auf Grund einer verbesserten Arbeitsmarktpolitik nochmals wieder zuteil kommen würde.


Dieser neue Typus "Reiche" wäre dann doppelt bzw. sogar dreifach zufrieden und glücklich.



Jeder Mensch ist auch ohne einen übertriebenen (unermesslichen) Reichtum an finanziellen Mitteln einzigartig !





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