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Vorhensweise zur Problemlösung der Wirtschaft in Deutschland: (19.10.2008) Es ist ein sehr großer Fehler, wenn die SPD für Ihre zukünftigen politischen Absichten, die sie erst lernen muss neu zu definieren und mit ihren alten (sowie die CDU auch) in der Vergangenheit bedingt gescheitert ist, die Linken ausschließt und stiefmütterlich behandelt. Es ist die soziale Verpflichtung der SPD (und CDU), die Kritikfähigkeit der Linken nicht fahrlässig oder mutmaßlich zerschlagen zu wollen, wenn die großen Parteien SPD und CDU wirklich an sozialer Gerechtigkeit interessiert sind. Es geht nicht um Solidarisierung der großen Parteien untereinander, sondern um Solidarisierung der Starken mit den Schwachen, der starken Politiker mit den Schwachen des Volkes. Das die Starken in vielen Fällen reicher als die "Schwachen" sind, ist (ersteinmal) unerheblich und nebensächlich. Wenn sich die Starken mit den Schwachen solidarisieren, wird es langfristig gesehen in der Gesamtwirtschaft allen gut gehen. Das kann nur funktionieren, wenn die großen Parteien SPD und CDU an einem Tisch gemeinsame Lösungen versuchen zu finden, aber nicht versuchen lediglich eine große "Familie" zu bilden. Politik bedeutet keine Familienabsichten zu schmieden, sondern nach Lösungen für soziale Gerechtigkeit zu suchen; und das bedeutet wirkliche Auseinandersetzung untereinander und auch mit den Linken !! Wenn die großen Parteien SPD und CDU die Kritikfähigkeit der Linken ignorieren und ihre Kritik missachten, muss die Politik damit rechnen, dass 10 Millionen Menschen auf die Straße gehen und demonstrieren !! Die jetzige Finanzkrise bedeutet die Chance, von den skandinavischen Ländern zu lernen und das Wissen darüber auch jetzt vor Ausgabe der 500 Milliarden Euro zu bedenken und anzuwenden ! Das würde die Umstellung des Wirtschaftssystems in ein System nach skandinavischem Modell bedeuten, wobei ich an Dänemark denke. Dänemark hat es mit Erfolg verstanden, ökonomische Dynamik, hohe Beschäftigung und Soziale Sicherheit zu kombinieren. Der dänische Arbeitsmarkt ist von Zusammenarbeit und nicht von Konflikten geprägt !! Die nötige "Homogenisierung" zur Umstellung nach dänischem Modell kann neben der Solidarisierung (Respekthaltung) dadurch erreicht werden, dass sich innerhalb der Politik ein tiefes Verständnis für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit breit macht bzw. breit machen muss. Ein "familiärer" Zusammenschluss zwischen SPD und CDU wirkt einem tiefen Verständnis für Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit entgegen und ist kontraproduktiv !! Es ist eine wirkliche Auseinandersetzung zwischen SPD und Linken einerseits und CDU anderseits und nicht eine "Familienpolitik" zwischen den Parteien gefragt, wo jede Andersartigkeit versucht wird innerparteilich oder zwischen den Parteien gleich (homogen) zu machen !! Das Ziel darf nicht eine "Homogenisierung" der Parteien, sondern lediglich eine Homogenisierung des Volkes bezüglich von Chancengleichheit und Respekthaltung und in diesem Zusammenhang ein tiefes Verständnis für soziale Gerechtigkeit sein, das auch parteipolitisch an jeden Bürger herangetragen werden muss (freie Meinungsäußerung, Andersartigkeit, Religionszugehörigkeit usw. müssen natürlich erhalten bleiben). Damit sich ein tiefes Verständnis für Respekt, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit "breit machen" kann, muss jeder einzelne Politiker und Bürger lernen wirklich daran zu glauben ! Darin liegt die Lösung des Problems ! Soziale Gerechtigkeit ist keine Schwäche, auch stellt das Gute keine Schwäche dar. Es ist ein sehr großer und törichter Fehler zu glauben, dass das Nicht-Gute stärker ist als das Gute. Nur wer an das Gute glaubt, kann für ein tiefes Verständnis von Respekt, Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit überzeugt werden und selbst überzeugen. Lange Reden und Worte sind überflüssig, denn das Leben ist einfach, es geht letztlich ausschließlich um die Realisierung einer verbesserten grundsätzlichen Haltung des Menschen. Eine Verbesserung dieser grundsätzlichen Haltung ist absolut möglich !! Glauben bedeutet nicht glauben zu lassen ! Soziale Gerechtigkeit muss wie ein Tiger sein, frei und beweglich, den man nicht einsperren kann. Wie eine Raubkatze, die man niemals zähmen kann, egal wie lange man das versucht oder diese Raubkatze in Gefangenschaft lebt. Aus diesem Grund ist auch die SPD auf eine Zusammenarbeit mit den Linken dringend angewiesen !! Wie kann man diese Unzähmbarkeit erreichen, die aber nichts mit Gewalt zu tun hat ? Indem man sich darüber im Klaren wird, dass NICHTS selbstverständlich ist: - selbst verschmutzte Luft, die man einatmet, ist nicht selbstverständlich ! - die Kleidung am Körper, die man trägt, ist nicht selbstverständlich - ein einfach gefertigter Stuhl, auf dem man sitzt, ist nicht selbstverständlich usw. Das alles hat weniger mit einem "Schöngeist", sondern mehr mit einem sehr tiefen Verständnis und Respekt vor dem Universum und der Schöpfung zu tun. Bücher sind gut, aber wenn das Wissen darin den Menschen nicht hilft zu überleben, sind diese absolut bedeutungslos ! Eine einzelne Ameise ist aus Sicht des Universums nicht weniger bedeutend oder weniger "Wert" als alle Menschen zusammen auf diesem Planeten, da alle Lebewesen (einschließlich der Ameise) aus Sicht des Universums für das Universum unbedeutend sind. Das einzige, was für das Universum bezüglich der Erde von Bedeutung ist, ist ihr Planetenverlauf und ihr Wechselspiel mit den anderen Planeten. Aus diesem Grund kann mit einem verbesserten Verständnis alles nur besser werden, wir haben nichts außer dieser Einsicht und einem besseren Leben zu verlieren. Das ist keine Utopie oder nur "schöne" Worte ! Folgende Punkte sind denkbar: - Erhöhung der Mehrwertsteuer auf einen von Finanzexperten zu ermittelnden Satz ähnlich wie in Dänemark in Verbindung mit der Einführung eines allgemein-verbesserten Mehrwertsteuer-System wie in Dänemark (in Dänemark beträgt die Mehrwertsteuer 25%) - Bezahlung aller gesetztlichen Krankenleistungen und anderen Leistungen des Staates (außer der Arbeitslosenversicherung) ausschliesslich über dieses neu zu schaffende allgemein-verbesserte Mehrwertsteuer-System (Privatversicherte müssten für den Krankenschutz zusätzlich mehr bezahlen wie in Dänemark auch) - Einführung der Luxussteuer, nach Umstellung auf ein allgemein-verbessertes Mehrwertsteuer-System nach dänischem Modell wieder Abschaffung der Luxussteuer ! Denn Reiche bezahlen dann (nach Einführung eines verbesserten Mehrwertsteuersystem) automatisch mehr Steuern, bleiben dann aber immer noch "reich". - Abschaffung des Kündigungsschutzes, denn ein Betrieb oder eine Firma die einen Arbeitnehmer "loswerden" will, kann dies letztlich immer erreichen (trotz Kündigungsschutz). Die "Idee" eines Kündigungsschutzes ist lediglich eine Verlegenheitshaltung. - Gewerkschaften müssen über die Politik der großen Parteien neu "etabliert" werden. Dazu muss das Verständnis über Gewerkschaften neu geweckt werden, deren Beitritt wie in Dänemark auch obligatorisch sein muss. Für dänische Arbeitnehmer und Arbeitgeber (!!) ist eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft normal. Ca. 80 Prozent der dänischen Arbeitnehmer sind Mitglied in einer Gewerkschaft (kann von Gewerbe zu Gewerbe unterschiedlich sein) und das Hierarchiedenken ist in Dänemark relativ schwach ausgeprägt ! Warum akzeptieren die Arbeitgeber in Dänemark die Gewerkschaften in Dänemark ? Weil die Arbeitgeber in Dänemark wissen, das sich das Arbeitsmarktmodell in Dänemark seit Jahrzehnten bewährt hat. Für die Vergangenheit "wissen" sie das auf Grund der Erfahrung, für die Zukunft können sie daher darauf vertrauen und tun das auch ! Eine Art "Ehrenkodex" der Arbeitgeber, wenn man so will. In Dänemark wird die Identifikation des Volkes mit dem Staat durch das Vorhandensein des Königshauses erleichtert ! Das Königshaus erleichtert die Identifizierung des Volkes auch mit der parlamentarischen Regierung, wodurch die "Homogenität" verbessert wird !! Entsprechend dürfte für Deutschland das Amt des Bundespräsidenten keine "bürokratische Abteilung" politischer Instanz sein, denn Politik muss sich in den Herzen der Menschen widerspiegeln, um erfolgreich sein zu können. Wir bräuchten also "so etwas" wie einen König ! Der Volkssport Fußball kann diesen König nicht ersetzen ! Es würde der Wirtschaft besser gehen, da: Arbeitgeber den Arbeitnehmern wieder die Chance geben könnten, sich als Arbeitnehmer zu etablieren. Leistungsanreize würden dann automatisch geschaffen werden, weil sie von den Arbeitgebern einerseits finanziell ermöglicht und andererseits aus Gründen des Sicherheitsgefühl der zurückliegenden Jahrzehnte (dänischer Wirtschaft) seitens der Arbeitgeber für "richtig" befunden werden könnten. Wie geht Dänemark mit der Globalisierung um ? Die Dänen gehen zur Mehrheit der Bevölkerung positiv mit der Globalisierung um ! Wie ist das möglich ? Haben die Dänen keine wirtschaftlichen Ängste ? Die Dänen sind der globalen Wirtschaft positiv gegenüber aufgeschlossen, da die Wirtschaft innerhalb ihres Landes funktioniert und die Dänen das wissen ! Die Dänen sehen daher die globale Weltwirtschaft als eine Herausforderung und nicht als eine Gefahr an. Jeder einzelne Bürger ist wie jeder Politiker auch für den Erhalt sozialer Gerechtigkeit verantwortlich, indem mit allen Erkenntnissen verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Demonstrationen müssen IMMER (!) frei von Gewalt sein. Das ist sehr wichtig, da die Erlangung sozialer Gerechtigkeit und der Erhalt der Demokratie NIEMALS (!) durch Gewalt möglich ist. Wenn das Volk dies vergisst, wären alle Bemühungen umsonst und würden genau das Gegenteil bewirken !! Demonstrationen dürfen nur zu Meinungs- und Kritikäußerungen benutzt werden und dürfen daher nicht in Gewalt enden !! Durch den folgenden Link voriges Dokument gelangen Sie zur Hauptübersicht von demonstrieren.com zurück. Copyright (c) 2008 by ich-moechte-lernen.de, demonstrieren.com |